Zur frühzeitigen Erkennung von krankhaften Veränderungen an Gebärmutter und Eierstöcken, z.B. Zysten oder Myome, ist eine jährliche Ultraschalluntersuchung, evtl. eine Farb-Ultraschalluntersuchung empfehlenswert. Hierdurch wird die Sicherheit der gynäkologischen Untersuchung auch in Hinblick auf die Krebsfrüherkennung beträchtlich erhöht.
- Vaginale Ultraschalluntersuchung der Organe im kleinen Becken (Gebärmutter, Eierstöcke, Blase)

- Ultraschallkontrolle von Spiralen auf korrekte Lage


- Ultraschalluntersuchung der Brust

kleines Karzinom ca. 5mm Durchmesser
Ultraschall in der Schwangerschaft
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Das Ersttrimesterscreening beinhaltet eine spezielle Ultraschalluntersuchung in Kombination mit einer Blutabnahme bei der werdenden Mutter im Zeitraum 11.-13. Schwangerschafts- woche. Bei dieser Ultraschalluntersuchung kann man größere Defekte beim Kind ausschließen, durch Messung der Scheitel-Steiß-Länge das genaue Schwangerschaftsalter bestimmen, und letztlich die sog. Nackentransparenz (NT) messen.
Die Nackentransparenz ist ein schmaler Flüssigkeitsspalt im kindlichen Nacken, die bei den meisten Kindern dargestellt werden kann. Ist die NT größer als normal, steigt das Risiko für eine chromosomale Anomalie (Trisomie 21-Down-Syndrom-,Trisomie 13,18) oder auch andere Erkrankungen (z.B. Herzfehler) des Kindes an. Ein Computerprogramm der Fetal Medicine Foundation (FMF) London ermöglicht die Errechnung einer individuellen Risikozahl aus der Kombination von NT-Messung, dem Alter der werdenden Mutter und dem Ergebnis der Laboruntersuchung (PAPP-A und freies ß-HCG im mütterlichen Blut).
Wenn man bei allen Frauen, deren errechnetes Risiko 1:300 oder höher ist, eine Fruchtwasserpunktion mit Chromosomenanalyse durchführt, so entdeckt man ca. 80-90% der vom Down-Syndrom betroffenen Schwangerschaften.
Der sichere Ausschluß von Chromosomenstörungen ist letztlich nur durch eine genetische Untersuchung aus Fruchtwasser oder Plazentagewebe möglich. Diese invasive Untersuchung birgt allerdings ein ca. 0,5%iges Risiko für eine Fehlgeburt.
Die Dopplersonographie ermöglicht die Darstellung der Blutströmungen innerhalb des Systems Mutter-Kind. Dabei werden Strömungsmuster und die Strömungskurve beurteilt. Besonders nützlich ist eine Untersuchung im 3. Drittel der Schwangerschaft. Hierbei können zusätzliche Erkenntnisse zur Versorgungssituation und Befindlichkeit des Kindes gewonnen werden.
Auffälligkeiten im Blutfluss ausgewählter mütterlicher Gefäße (Arteria uterina) können bereits frühzeitig Hinweise auf erst später auftretende Schwangerschaftskomplikationen (z.B. mütterlichen Bluthochdruck, kindliche Mangelentwicklung) geben. Die Überwachung des weiteren Schwangerschaftsverlaufes wird in diesem Fall an die Risikosituation angepasst intensiviert.
Ultraschall bei Kinderwunsch
Die Überwachung des Zyklus einer Frau mit Kinderwunsch durch vaginalen Ultraschall macht die Ermittlung des Zeitpunktes von Eisprung und damit des optimalen Befruchtungszeitpunktes möglich.
Durch eine Untersuchung mit einem speziellen Ultraschall-Kontrastmittel ist es möglich, die Eileiter auf ihre Durchgängigkeit zu überprüfen. Frühere Entzündungen im kleinen Becken oder Operationen können zu Verklebungen der Eileiter und damit zu einer Sterilität führen.








